"3D-Druck" - Vom Make-up, über Implantate bis zum Holzkleber

Das Aufkommen von 3D-Druckern wurde vor Jahren bestaunt. Die heutigen Anwendungsgebiete übersteigen wohl jede Vorstellungskraft von damals. Frei nach dem Motto: Alles ist möglich.

Makeup aus dem 3D-Drucker?

Laut der Studie "Future Cosmetics“, könnten bald Konsument:innen mit Künstlicher Intelligenz ihren individuellen Makeup- und Skincare-Look finden. Was man dafür braucht, ist ein Smartphone. Damit nehmen Kund:innen ein Selfie auf und laden das Foto in den Apps von Beauty-Unternehmen hoch. Anschließend erfolgt eine Hautanalyse, auf deren Basis die individuell passende Hautpflegeprodukten gefunden und danach einfach via 3D-Drucker inhouse produziert werden. >>


Bioaktiver Knochenersatz aus dem 3D-Drucker

Forschungsarbeiten der Universität Rostock könnten in einigen Jahren die Therapie von großen Knochendefekten revolutionieren. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln derzeit neuartige Implantate, die verschiedene bioaktive Eigenschaften in sich bergen und damit den biologischen Eigenschaften im Knochen nahe kommen. Der Vorteil des Verfahrens sei, dass das Implantat nach der digitalen Rekonstruktion im 3D-Drucker passgenau angefertigt werden kann. Wenn das Implantat aus dem Drucker kommt, beginne die Arbeit der Chirurgie. Der letzte Schritt ist leider (noch) Zukunftsmusik. >>


Von Insekten inspirierte Holzbinder für den 3D-Druck

Forschungsteams von Fraunhofer arbeiten daran, aus dem Speichel von Hornissen einen Holzbinder herzustellen, der witterungsbeständig und biologisch abbaubar ist. Ziel ist es, einen biologischen Holzkleber zu entwickeln, mit dem Holzreste mittels 3D-Drucker verarbeitet werden können. >>

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